New PDF release: 120, rue de la Gare

By Jacques Tardi, Léo Malet

ISBN-10: 2203399058

ISBN-13: 9782203399051

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I, S. 12. 39 40 Schaulust und Verbrechen im 18. und 19. Jahrhundert Allein schon weil die Leidenschaften den ›ennui‹ vertreiben, werden sie bereits als lustvoll empfunden. Dubos widmet sich deshalb ausführlich denjenigen »Schauspiele(n), welche fähig sind, eine heftige Gemüthsbewegung in uns zu erregen« – so die Überschrift des zweiten Kapitels, das zunächst Beispiele aus dem lebensweltlichen Zusammenhang anführt. 48 Eines der »abscheulichsten Schauspiele, […] [die] Hinrichtung eines Menschen auf dem Schafotte«,49 ist Dubos zufolge paradigmatisch für den »terreur agréeable«, der für ihn auch kaum an Wirkungsmächtigkeit zu übertreffen ist.

93. Ebenda, S. 93. Carsten Zelle, Angenehmes Grauen. Literaturhistorische Beiträge zur Ästhetik des Schrecklichen im 18. Jahrhundert, Hamburg 1987, S. XXIII. Schaulust und Verbrechen im 18. und 19. Jahrhundert Gewalt, Schrecken oder ganz konkret den »Mord als schöne Kunst« (Thomas de Quincey) zu betrachten und diesen vergnüglich zu finden, ist ein relativ junges Phänomen innerhalb der Geschichte der Gewaltdarstellungen, und zumeist ist es weniger die überwältigende Genauigkeit, der Verismus der Bilder, als vielmehr die Verbindung von Gewalt und Unterhaltung, über die sich bis heute moralisches Bewußtsein empört.

Gewaltdarstellungen als ›thrill‹ zu erleben, der Umstand, daß sie ein ›prickelndes Gefühl‹, einen unbestimmten Erregungszustand des Zitterns, Schauerns und Erbebens auslösen (so die deutsche Übersetzung von ›thrill‹) und lustvoll genossen werden, ist das eigentliche Skandalon, dem immer wieder mit Bilderverbot und Zensurmaßnahmen begegnet wird. Auf die konkreten historischen Voraussetzungen dieser Lust an der Angst hat erstmals Richard Alewyn hingewiesen. Die Verwandlung des realen Schreckens in einen angenehmen Schrecken führt er auf eine anthropologische Wandlung, auf einen Zivilisationsschub im Zeitalter der Aufklärung zurück, in dessen Folge die Angst vor der Nacht, vor Gespenstern oder auch vor Naturgewalten zurückgedrängt wird.

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120, rue de la Gare by Jacques Tardi, Léo Malet


by Mark
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